Du bist was du isst
Dieser Satz hat mehr Tiefe, als wir oft wahrnehmen.
Durch die Flut an Werbung und die Einflüsse der Lebensmittelindustrie wurden uns Produkte als „gesund“ verkauft, die in Wirklichkeit gar nicht gut für uns sind. Und das Tragische daran? Wir glauben es und greifen oft zu den falschen Lebensmitteln – ohne es zu merken.
Was folgt, sind Unverträglichkeiten, mysteriöse Beschwerden, und das Gefühl, dass mit unserem Körper etwas nicht stimmt. Wir suchen Rat bei Ärzten, aber oft bleibt die Ursache unentdeckt. Niemand kommt auf die Idee, dass es vielleicht das ist, was wir täglich essen, was uns krank macht.
Dass die Nährstoffe, die wir zu uns nehmen, gar nicht dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Und so leben viele Menschen mit ihren Beschwerden weiter, ohne zu wissen, dass die Lösung möglicherweise in ihrer Ernährung liegt. Statt die Ursache anzugehen, behandeln wir nur die Symptome. Eine vorübergehende Linderung vielleicht – aber keine wirkliche Heilung.
Es ist nicht nur ein Problem der Unverträglichkeiten. Chronische Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Diabetes, Leberprobleme – all diese „modernen“ Leiden haben eines gemeinsam: Selten wird die Ernährung in Betracht gezogen. Und so schlucken die Betroffenen oft ihr Leben lang teure Medikamente, nur um neue Symptome zu entwickeln. Es ist ein Teufelskreis.
Aber was, wenn die richtige Ernährung uns helfen könnte, diesen Kreis zu durchbrechen? Was, wenn unsere Gene zwar eine Rolle spielen, aber wir viel mehr Kontrolle über unsere Gesundheit haben, als man uns glauben macht?
Viele von uns haben Ernährungsgewohnheiten von ihren Eltern übernommen. Doch das bedeutet nicht, dass wir diese Gewohnheiten nicht ändern können. Schauen wir uns nur die alten Werbespots an.
Auch heute noch lässt uns die Werbung glauben, dass wir all diese verarbeiteten Lebensmittel ohne Konsequenzen konsumieren können. Aber das stimmt einfach nicht.
Natürlich gibt es Krankheiten, die unvermeidbar sind. Es wäre falsch, das zu bestreiten. Doch auch in diesen Fällen kann eine bewusste Ernährung so viel bewirken. Wie bei der Großmutter, die an Krebs erkrankte, aber durch die richtige Ernährung noch viele Jahre voller Lebensqualität geschenkt bekam. Oder der junge Mann, der beinahe sein Augenlicht verlor – nur um herauszufinden, dass es ein simpler Nährstoffmangel war, der seine Welt auf den Kopf stellte.
Unser Körper ist ein Wunderwerk, das mit den richtigen Bausteinen Erstaunliches leisten kann. Doch wenn wir ihm nicht geben, was er braucht, leidet nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser ganzes Leben.
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Die Geschichte eines jungen, erfolgreichen Chefs zeigt das eindrucksvoll. Er war energiegeladen, motiviert, und achtete stets auf seine Gesundheit. In seinen Mittagspausen aß er frische Salate, Obst, Gemüse und genoss das Leben in vollen Zügen. Doch dann änderte sich etwas. Er begann, öfter in die Kantine zu gehen, frittiertes Essen, Tiefkühlpizza, Fast Food – all das wurde zur neuen Normalität.
Und mit dieser Veränderung verschwand auch seine Vitalität. Die Abenteuer vom Wochenende wurden seltener, seine Gespräche drehten sich nur noch um Probleme. Der einst souveräne Chef verwandelte sich in jemanden, der von kleinen Dingen aus der Fassung gebracht wurde. Seine Energie schwand, seine Stimmung kippte, und schließlich verließ er eines Tages überfordert seinen Arbeitsplatz.
Für eine Führungskraft eine nicht so vorbildliche Reaktion.
Was war geschehen? Sein Körper hatte einfach nicht mehr die richtigen Nährstoffe, um das Beste aus sich herauszuholen. Aus einem gesunden, selbstbewussten Menschen wurde jemand, der unter den Folgen seiner Ernährung litt, ohne es selbst zu bemerken.
Doch genau hier liegt das Problem. Viele von uns wissen, dass sie sich ungesund ernähren, aber das schlechte Gewissen hindert uns daran, es zu ändern. Stattdessen fühlen wir uns angegriffen, wenn uns jemand darauf hinweist. Es ist eine abwehrende Trotzreaktion – weil wir glauben, dass uns niemand vorschreiben darf, was wir zu tun haben.
Aber unser Körper spricht zu uns, ob wir es wahrnehmen wollen oder nicht. Die ungesunden Bakterien in unserem Darm verlangen nach dem, was wir gewohnt sind. Doch was, wenn wir uns aus diesem Kreislauf befreien könnten? Wenn wir erkennen würden, dass es eine Fülle an gesunden, leckeren Alternativen gibt, die uns nicht nur nähren, sondern uns auch ein besseres Leben ermöglichen?
Für viele ist Essen nur noch eine Flucht – eine Besänftigung für einen schlechten Tag. Doch die fehlende Energie, die wir eigentlich aus den richtigen Nährstoffen bekommen sollten, versuchen wir mit ungesundem Essen zu kompensieren. Und so beginnt der endlose Kreislauf, der uns immer tiefer in eine Spirale der Müdigkeit, des Unwohlseins und der Krankheit zieht.
Es ist kein Wunder, dass viele Menschen sich weigern, ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Sie wissen einfach nicht, warum sie es tun sollten. Doch wenn wir krank werden und die üblichen Wege keine Hilfe bieten, beginnen wir zu suchen – nach Antworten, nach einem Weg, der uns wirklich heilt.
Auf den nächsten Seiten wirst du verstehen, warum scheinbar gesunde Lebensmittel uns tatsächlich schaden können. Es ist an der Zeit, unsere Augen zu öffnen und zu erkennen, wie viel Kraft und Vitalität in der richtigen Ernährung steckt.
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