Wie du mit deinem Körper im Einklang leben kannst.
Die Periode: Ein Thema, das so viele von uns betrifft, und doch bleibt es oft unausgesprochen.
Es gab eine Zeit, in der ich mich bei jeder Monatsblutung fragte: „Warum ich?“ Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Erschöpfung. Es fühlte sich an, als würde mein eigener Körper gegen mich arbeiten. Vielleicht kennst du dieses Gefühl? Du bist nicht allein.
Doch hier ist die Wahrheit: Es muss nicht so sein. Schmerzen während der Periode sind häufig, aber sie sind nicht normal oder unausweichlich. Dein Körper hat die Fähigkeit, im Einklang zu arbeiten – wenn wir ihm die richtigen Bedingungen geben.
Warum leiden so viele Frauen?
Die meisten Beschwerden während der Periode, ob Bauchschmerzen, Migräne, Blähungen, Brustspannen oder Stimmungsschwankungen haben ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht wird oft durch unseren modernen Lebensstil verstärkt: ungesunde Ernährung, Stress, Schlafmangel und mangelnde Nährstoffe.
Vielleicht hast du auch schon einmal Sätze gehört wie: „Das gehört einfach dazu“ oder „Frauen müssen das eben aushalten.“ Aber das stimmt nicht. Schmerzen sind ein Signal deines Körpers, dass etwas nicht im Gleichgewicht ist. Und genau hier können wir ansetzen.
Die Verbindung zwischen Lebensstil und Periodenbeschwerden
Ein klassisches Beispiel: unsere Ernährung. Viele von uns ernähren sich hauptsächlich von verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker, Kaffee und Milchprodukten. Diese Lebensmittel können Entzündungen fördern, den Hormonhaushalt stören und unserem Körper wichtige Nährstoffe entziehen.
- Zucker: Verstärkt Krämpfe, Kopfschmerzen und Hautprobleme.
- Koffein: Entzieht Magnesium, was Migräne und Muskelkrämpfe verschlimmern kann.
- Milchprodukte: Können Entzündungen fördern und den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.
- Weizen und Gluten: Können den Östrogenspiegel erhöhen und zu Hormonungleichgewichten führen.
Der Einfluss auf deinen Körper: Diese Lebensmittel können dazu führen, dass deine Leber und dein Verdauungssystem überfordert sind. Das Ergebnis? Mehr Entzündungen, mehr Schmerzen, mehr Beschwerden.
Was kannst du tun?
Die gute Nachricht: Du kannst viel tun, um deinen Körper zu unterstützen und Schmerzen zu reduzieren. Es beginnt mit kleinen, aber wirkungsvollen Änderungen:
1. Ernähre dich antientzündlich
- Frisches Obst und Gemüse: Besonders Blaubeeren, Avocados, Grünkohl und Brokkoli sind reich an Antioxidantien und entzündungshemmend.
- Gesunde Fette: Omega-3-Fettsäuren aus Leinsamen, Walnüssen und fettem Fisch (z. B. Lachs) helfen, Entzündungen zu reduzieren.
- Kohlenhydrate aus glutenfreien Quellen: Reismehl, Quinoa oder Hirse sind leicht bekömmlich und belasten den Körper weniger.
- Natürliche Süßigkeiten: Datteln, Honig oder Ahornsirup statt industriellem Zucker.
2. Achte auf deinen Säure-Basen-Haushalt
Eine basenreiche Ernährung hilft deinem Körper, in Balance zu bleiben. Beispiele sind:
- Grünes Blattgemüse wie Spinat und Petersilie
- Zitronenwasser (ja, Zitronen wirken basisch im Körper!)
- Mandeln und andere nährstoffreiche Nüsse
3. Nährstoffe gezielt auffüllen
Dein Körper braucht während der Periode besonders:
- Magnesium: Gegen Krämpfe und Kopfschmerzen (z.B. in Bananen, Mandeln, Spinat).
- Eisen: Um den Blutverlust auszugleichen und Energie zu bewahren (z.B. in Linsen, Kichererbsen, Spinat).
- Vitamin B6: Gegen Stimmungsschwankungen und PMS (z.B. in Avocados, Sonnenblumenkernen).
4. Bewegung und Entspannung
- Sanfte Bewegung: Yoga oder Spaziergänge können helfen, Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
- Entspannungstechniken: Atemübungen, Meditation oder ein warmes Bad entspannen die Muskulatur und lindern Schmerzen.
Im Einklang mit deinem Zyklus leben
Es gibt einen Rhythmus, der tief in dir schlummert – einen, der dir zeigt, wann du wachsen, wann du strahlen und wann du zur Ruhe kommen darfst.
Doch wie oft ignorieren wir diesen Rhythmus? Wie oft zwingen wir uns, jeden Tag gleich zu sein, obwohl unser Körper etwas anderes will?
Unser Zyklus ist kein Zufall. Er ist ein Leitfaden, der uns in vier einzigartige Phasen führt. Jede Phase hat ihre eigene Energie, ihre eigene Magie:
- In der Menstruation (Winter) lädt dein Körper dich ein, loszulassen und dich auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist die Zeit der Intuition, in der Klarheit geboren wird.
- Die Follikelphase (Frühling) bringt frische Energie. Es ist die perfekte Phase, um Neues zu beginnen und Visionen zu verfolgen.
- In der Ovulation (Sommer) strahlst du. Deine kommunikative Energie erreicht ihren Höhepunkt, und du kannst Menschen begeistern und Verbindungen schaffen.
- Die Lutealphase (Herbst) fordert dich auf, Dinge abzuschließen und nach innen zu schauen. Es ist eine Zeit für Struktur, Reflexion und Selbstfürsorge.
Wenn wir im Einklang mit diesen Phasen leben, spüren wir plötzlich, wie leicht vieles werden kann. Wir kämpfen nicht mehr gegen uns selbst – wir fließen mit unserem Körper und seiner Weisheit.
Was wäre, wenn du deinen Zyklus nicht mehr als Belastung, sondern als deinen persönlichen Wegweiser sehen würdest?
Mein Gamechanger: Nahrungsergänzung und bewusste Selbstfürsorge
Mit einer antientzündlichen Ernährung konnte ich meine Beschwerden bereits zu 90 % in den Griff bekommen. Doch ich ging einen Schritt weiter und lies meine Nährstoffwerte testen.
Das Ergebnis? Auch mit einer gesunden Ernährung hatte ich Mängel, die ich gezielt ausgleichen konnte. Seitdem sind meine Schmerzen, Verdauungsprobleme und Depressionsschübe komplett verschwunden.
Ja, komplett!
Das zeigt: Es lohnt sich, deinem Körper genau zuzuhören und ihm zu geben, was er braucht.
Ein Lebensstil, der dich unterstützt
Die Reise zu einer schmerzfreien Periode beginnt mit kleinen, bewussten Entscheidungen. Du musst nicht alles auf einmal ändern – setze dir Ziele und gehe Schritt für Schritt.
Zusammenfassung:
- Ernähre dich frisch, natürlich und basenreich.
- Meide Zucker, Milchprodukte, Gluten und verarbeitete Lebensmittel.
- Fülle wichtige Nährstoffe wie Omega-3, Magnesium, Eisen, B-Vitamine sowie Vitamin D3&K2 gezielt auf.
- Gönne dir Pausen und sag auch einmal zu etwas Nein!
- Integriere sanfte Bewegung und Entspannung in deinen Alltag.
- Lebe im Einklang mit deinem Zyklus und entdecke die Stärken jeder Phase.
Und vor allem: Höre auf deinen Körper. Deine Periode ist kein Feind – sie ist ein Teil von dir. Mit der richtigen Pflege kannst du im Einklang mit deinem Zyklus leben.
Häufige Beschwerden und ihre Ursachen
Hier sind einige der häufigsten Beschwerden, die viele Frauen während ihres Zyklus erleben, und die möglichen Ursachen dahinter:
- Bauchkrämpfe: Oft ausgelöst durch Prostaglandine, körpereigene Botenstoffe, die die Gebärmutter zur Kontraktion anregen.
(Die richtige Ernährung hilft) - Migräne und Kopfschmerzen: Können durch hormonelle Schwankungen oder Magnesium- und Wassermangel verstärkt werden.
(Kokoswasser statt Kaffee) - Blähungen: Hormonelle Veränderungen können zu einer langsameren Verdauung führen. (Spazieren und Suppen oder Eintöpfe, die leicht verdaulich sind helfen)
- Brustspannen: In der Lutealphase können Östrogen und Progesteron zu Flüssigkeitseinlagerungen und Spannungen führen.
(Beginne schon in dieser Phase mit Brennesseltee) - Stimmungsschwankungen: Hormonelle Veränderungen, insbesondere der Abfall von Progesteron, können das emotionale Gleichgewicht stören.(Me-Time und ein heißer Kakao (100% Anteil) hilft)
- Beinschmerzen: Ödeme oder Wassereinlagerungen aufgrund hormoneller Schwankungen können die Durchblutung beeinträchtigen.
(Vermeide zu viel Salz, trinke Brennesseltee und sorge für Bewegung) - Erschöpfung: Eisenmangel durch den Blutverlust während der Menstruation kann zu Müdigkeit führen.
(Linsen und rote Beete enthalten viel Eisen. Vitamin C verstärkt die Aufnahme. Mehr Schlaf ist vollkommen ok.) - Unterleibsschmerzen nach der Periode: Prostaglandine können auch nach der Blutung noch Kontraktionen verursachen.
(Ingwer(tee) wirkt entgegen. Beginne schon während der Periode, um rechtzeitig entgegen zu wirken)
Was kannst du tun?
- Unterstütze deinen Körper mit einer nährstoffreichen Ernährung.
- Meide entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker und Milchprodukte.
- Trinke ausreichend Wasser, um deinen Körper zu entlasten.
- Schaffe Raum für Entspannung und Bewegung.
Ganz einfach Tatsache: Klare Worte an dich
Dein Zyklus liegt in deiner Hand! Mit der richtigen Ernährung und einem bewussten Lebensstil kannst du selbst beeinflussen, wie du deine Periode und jede Phase deines Zyklus erlebst – ob belastend oder harmonisch, ob erschöpfend oder stärkend.
Nun ist deine Zeit, dich selbst an erste Stelle zu setzen
Stell dir vor, wie es wäre, deine Periode ohne Beschwerden zu erleben. Keine Schmerzen. Keine Erschöpfung. Nur Balance und Leichtigkeit. Das ist möglich – du musst nur den ersten Schritt machen.
Ich hoffe, dieser Artikel hat dir geholfen und inspiriert. Wenn du noch Fragen hast oder Ideen für deine Küche brauchst, lass es mich wissen. Gemeinsam schaffen wir das! ????