Allergien und Asthma – Vitamin D3 als Immununterstützer
Vitamin D3 kann unser Immunsystem stärken, Entzündungsprozesse dämpfen und ihrer Entstehung vorbeugen.
Vitamin D3 Wirkung
Bei Allergien kann man die Produktion von antiallergischen und antientzündlichen Botenstoffen durch Vitamin D3 steigern.
Vitamin D3 Wirkung
Dazu gehören TGF-beta und Interleukin 10, das als erfolgsversprechendes Mittel zur Therapie von allergischen Erkrankungen gilt.
Vitamin D3 Wirkung
Wer an einer Allergie oder Asthma bronchiale leidet, sollte mit Vitamin D3 gut versorgt sein.
Vitamin D3 Wirkung
Das gilt ebenso für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, kurz COPD.
Denn ein Vitamin D3 Mangel erhöht das Risiko für Atemwegsinfekte um das 5fache.
Diabetes mellitus – Vitamin D3 als Risiko Minimierer
Vitamin D3 sorgt für einen guten Zucker- und Fettstoffwechsel.
So ist zum Beispiel auch die Bildung, Ausschüttung und Verwertung von Insulin hauptsächlich von Vitamin D3 abhängig.
Deshalb erhöht ein Vitamin D3 Mangel auch unser Risiko, an Diabetes Typ 1 oder 2 zu erkranken.
Denn unser Körper wird durch einen Mangel an Vitamin D3 insulinresistent und reagiert mit erhöhten Blutfettwerten, mehr Gefäßschädigungen und Übergewicht.
Hinsichtlich Prävention von Diabetes ist vor allem eine Studie aus Finnland interessant.
Denn nirgendwo erkranken mehr Menschen an dieser Krankheit als dort.
Eine Langzeit-Studie an rund 12.000 finnischen Kindern zeigt, dass Kinder, die im ersten Lebensjahr täglich 2.000 I.E (Internationale Einheiten) Vitamin D3 bekamen gegenüber den Kindern, die kein Vitamin D3 erhielten, als 30-jährige ein um 80% verringertes Risiko hatten, an Diabetes Typ 1 zu erkranken.
Entzündliche Darmerkrankungen – Vitamin D3 als Lebens-verbesserer
Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa haben sich in den letzten Jahren zu wahren Volkskrankheiten entwickelt.
Denn immer häufiger leiden Menschen an schubartige wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfällen, die meist einen großen Gewichtsverlust, Energielosigkeit und eine massive Einschränkung der Lebensqualität mit sich bringen.
Auslöser der Erkrankungen sind Entzündungen im Verdauungsapparat, vor allem im Dick- und Dünndarm.
Leidet jemand an einer dieser Krankheiten, nimmt er Vitamin D3 wesentlich schlechter auf als ein gesunder Mensch.
Häufig kommt es dadurch zu einem Vitamin D3 Mangel.
Eine aktuelle Studie mit Morbus Crohn Patienten zeigte, dass eine Einnahme von rund 5.000 I.E. Vitamin D3 am Tag zu einer deutlichen Reduktion der Entzündungsaktivität und damit zu einer Steigerung der Lebensqualität führte
Erkältungen und grippale Infekte – Vitamin D3 als Infektschutz
Infekte der oberen Atemwege gehören zu den häufigsten Erkrankungen und sorgen gerade in Mitteleuropa für die meisten Krankenstände.
3 bis 4-mal im Jahr quälen diese Infekte uns Erwachsende, unsere Kinder sogar bis zu 14-mal.
Wie jeder weiß, tauchen diese Erkrankungen häufiger in der kalten Jahreszeit auch, in der die Sonne kürzer am Himmel steht als im Frühling und Sommer.
Neueste Studien brachten die Antwort auch dieses Phänomen.
Die Zunahme der Infekte ist durch den Mangel an Vitamin D3 bedingt.
Dadurch wird unser Immunsystem massiv geschwächt.
Denn Vitamin D3 regt die Produktion von körpereigenen Antibiotika an und schützt unser Immunsystem so vor den Atemwegsinfekten.
Herzinfarkt und Schlaganfall – Vitamin D3 als Herzensretter
Zu wenig Vitamin D3 steigert das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfälle.
Denn wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Vitamin D3 den Blutdruck senkt, der Atherosklerose entgegenwirkt, die Herzmuskelleistung verbessert und das Risiko einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung reduziert.
Besonders verdeutlicht das eine aktuelle Studie an Patienten mit Bluthochdruck.
Die Einnahme von einer Dosis mit 50.000 I.E. Vitamin D3 in der Woche brachte gegenüber der Kontrollgruppe eine deutliche Reduktion der Hormone Renin und Angiotensin II im Blut.
Diese beiden Hormone erhöhen den Blutdruck und damit auch das Risiko für einen Herzinfarkt.
Bei zu wenig Vitamin D3 steigt zudem der Spiegel des Parathormons, was sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann.
Zum Beispiel steigt dadurch das Risiko für Arterienklazifizierungen oder von Herzrhythmusstörungen.
Alles in allem bieten diese neuesten Erkenntnisse genügend Gründe, warum Bluthochdruck Patienten mit Vitamin D3 und Magnesium gut versorgt sein sollten.
Knochengesundheit – Vitamin D3 als Verstärker
Damit sich unsere Knochen gesund entwickeln und unser Körper das Kalzium aus der Nahrung richtig verwerten kann, ist ein Vitamin D3 Status von mindestens 32 ng/ml (= 80nmol/l) nötig.
Studien belegen, dass bereits ein Status, der unter 30ng/ml liegt, die Mineralisierung unserer Knochen stört und sie so schneller altern lässt.
Häufigere Knochenbrüche und Stressfrakturen sind sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Menschen die Folge.
Aktuelle Forschungen gehen sogar von einem idealen Vitamin D3 Status von über 48 ng/ml aus.
Erst ab dieser Höhe kann ein Anstieg des sogenannten Parathormons vermieden werden.
Dieses Hormon begünstigt den Abbau von Knochen und Muskeln, was zu Osteoporose führen kann.
Vitamin D3 unterstützt nicht nur die Knochen, sondern auch die Muskulatur.
Das ist vor allem mit zunehmendem Alter von Bedeutung.
Denn mit dem Alter steigt unser Sturzrisiko.
Eine durch Vitamin D3 gestärkte Muskulatur kann Brüchen vorbeugen und so verringert man das Risiko, früher pflegebedürftig zu werden.
Krebs – Vitamin D3 als Prophylaxe und Therapie
Die vorbeugende Wirkung von Vitamin D3 ist ebenso belegt wie seine unterstützende Kraft bei Therapien verschiedenster Krebserkrankungen, vor allem bei Brust- und Darmkrebs.
Vitamin D3 stabilisiert unser Immunsystem und hindert bösartige Tumore bereits am Entstehen.
Das schafft das Sonnenvitamin auf versiedende Weise.
Es unterdrückt das Wachstum eines Tumors, reduziert die Gefäßneubildung im Tumorgewebe, senkt das Risiko für Metastasen und verstärkt den programmierten Zelltod einer Tumorzelle.
Das Ansprechen einer Krebstherapie kann durch Vitamin D3 deutlich begünstigt werden.
Zudem wird die Chemotherapie besser vertragen und auch die Lebensqualität der Patienten gesteigert.
Mehr vom Leben – Vitamin D3 als Altersvorsorge
Aktuelle Studien belegen es.
Es gibt eine Verbindung zwischen der Sterblichkeit und dem Vitamin D3 Status eines Menschen.
Zum Beispiel bestätigte eine US-Studie aus dem Jahr 2014, dass Personen mit einem hohen Vitamin D3 Mangel ein um 90% größeres Risiko haben, frühzeitig zu sterben, als Personen mit einem normalen Vitamin D3 Status.
Auch eine Vergleichsanalyse von insgesamt 32 Studien aus 14 Ländern mit einer jeweiligen Studiendauer von rund 9 Jahren und einer halben Million Teilnehmer im Alter von +/- 55 Jahren ergab:
Bei Menschen mit normalem Vitamin D3 Status war die Sterblichkeitsrate nur halb so hoch wie bei Menschen mit einem massiven Vitamin D3 Mangel.